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Handel im Wandel

Was ist los? Einkaufen macht einfach keinen Spaß mehr. Es herrscht Eiszeit!

War es nicht schon immer so, dass man etwas vermisst, wenn Gewohntes nicht mehr da ist? Eine liebenswerte und lebenswerte Stadt lebt von ihrer Lebendigkeit rund um den „Kirchturm“. Werden wir diesen Zustand jemals wieder erreichen? Es ist kaum vorstellbar, dass es so bleiben soll.

Werden Schaufenster und Ladenlokale aus der Innenstadt weiter verschwinden?

Der Onlinehandel profitiert zurzeit und das wird so bleiben. Doch wo bleiben die Geschäfte vor Ort, wo finde ich sie online? Fast gar nicht! Es geht dabei nicht um die reine Sichtbarkeit (Website) – sondern vielmehr um die Bestellmöglichkeit 24/7 (Onlineshop) und Lieferfähigkeit (Anlieferung) bis vor die Haustür. Der stationäre Handel muss sich nicht wundern, wenn nach Schließung der Läden, der Umsatz in andere Kanäle fließt. Eine Bestellung von zu Hause ist bequem und sicher. 90 % der Deutschen recherchieren im Internet, bevor sie shoppen gehen. Selbst Einkaufszettel liefert heute schon der Kühlschrank oder die Koch-App. Wer nicht digitalisiert ist – ist nicht mehr existent.

Es gibt so viele gute Lösungen, doch anscheinend wartet der Handel auf ein Wunder. So wie früher, wird es nicht mehr – ein Glück! „Wer glaubt wird selig“ – und an Wunder glauben wir nicht mehr, sondern sorgen lieber aktiv dafür, dass sie eintreffen. Bewegt euch hin zum Kunden und weg von der Schockstarre. Digitalisierung tut nicht weh – es schafft Entlastung.

Lösungsansätze sind gefragt:

1. Ohne Onlineshopping schrumpft der stationäre Handel – 24/7 ist das Ziel.

2. Wer Kunden gewinnt, schafft Einkaufserlebnisse.

3. Bequem einkaufen gehört dazu und eine Lieferung bis zur Haustür auch.

4. Wer sich um seine Kunden kümmert, bleibt im Rennen.

5. Kunde vor Ware – gilt vor allem für das Verkaufspersonal im Fachgeschäft.

6. Emotionen erkennen und Kunden richtig ansprechen ist die Kunst.

7. Nach dem Kauf ist vor dem Kauf – After sales und Nachhaltigkeit entscheiden über`s Wiederkommen.

Wie heißt es so schön: „Es kann so einfach sein“ – doch das scheint nur so. Wer sich an die Einkaufsbedürfnisse der Kunden orientiert, die richtige Zielkundschaft im Blick hat, richtet sein Sortiment und seine Leistungen danach aus. Der Käufermarkt entscheidet und bestimmt das „WIE und WAS“. In den nächsten Jahren erleben wir, wer es verstanden hat und sich daran orientiert – oder wer noch daran glaubt, dass sich die Zeiten wieder ändern.

Der Wandel im Handel wird zunehmend schneller voranschreiten. Wir verstehen die Interessen der Kunden und schaffen Einkaufserlebnisse und Serviceleistungen, die nachhaltig wirken.

Die Preise müssen natürlich auch stimmen und passen 😉